Zahnarztpraxis - Kay Michael Adam
Neunzigstr. 1
40625 Düsseldorf

Telefon: (0211) 29 95 11
Fax: (0211) 28 12 83
E-Mail: internetzahnarzt@aol.com


Unsere Sprechzeiten

Montag
07:00 bis 19:00 Uhr

Dienstag
07:00 bis 20:00 Uhr

Mittwoch
07:00 bis 19:30 Uhr

Donnerstag
07:00 bis 19:00 Uhr

Freitag
08:00 bis 19:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Termin online buchen Doctolib

Gesundheitsnews





Raucher verlieren häufiger Zahnimplantate
Raucher verlieren häufiger Zahnimplantate


Weltnichtrauchertag

Wer raucht hat ein doppelt so hohes Risiko für den Verlust eines Zahnimplantats im Vergleich zu Menschen, die nicht rauchen. Die Gefahr, ein Implantat zu verlieren, steigt mit zunehmendem Nikotinkonsum, warnt die Initiative proDente e.V. anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31.5. Denn durch das Rauchen verschlechtert sich die Wundheilung. Zudem kann es zu einem schnelleren und stärkeren Abbau des Knochens in der Umgebung des Implantats kommen.

„Es ist ratsam, bereits vor dem Einsetzen eines Zahnimplantats mit dem Rauchen aufzuhören“, empfiehlt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Denn Rauchen erschwert die Einheilung von Zahnimplantaten erheblich. Das Risiko für den Verlust des Implantats steigt.“

Das sind die Gründe für den Implantatverlust Dentale Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt setzt das Implantat während einer Operation in den Kieferknochen ein. In der Regel gelingt bei über 90 Prozent der Zahnimplantate eine erfolgreiche Einheilung. Das kann bei Raucherinnen und Rauchern anders aussehen. Denn das Nervengift Nikotin verengt die feinen Blutgefäße. Das Gewebe ist schlechter durchblutet und die Abwehrmechanismen des Körpers können nicht ausreichend wirken. Bakterien können sich zudem leichter ansiedeln. Das stört die Einheilung des Zahnimplantats in den Kieferknochen. Die Gefahr einer Entzündung mit Verlust des Implantats steigt. Zudem begünstigt Rauchen chronische Entzündungen wie eine Parodontitis. Sie ist für einen Knochenabbau im Kiefer verantwortlich. Fehlt dem Zahnimplantat zunehmend der Halt, erhöht sich das Risiko für einen frühzeitigen Verlust des Implantats.




Handlungs- und Gestaltungsspielräume der Selbstverwaltung wieder stärken
Handlungs- und Gestaltungsspielräume der Selbstverwaltung wieder stärken


KZBV zum Tag der Selbstverwaltung am 18. Mai 2024

Als Teil der Selbstverwaltung kommt der zahnärztliche Berufsstand seinen Aufgaben seit jeher in bewährter Weise nach. Dazu gehört, die Versorgung präventionsorientiert auszurichten und sie gleichwertig sicherzustellen, sodass die Menschen unabhängig von Wohnort und sozialem Status Zugang zur zahnmedizinischen Versorgung und Teilhabe am medizinischen Fortschritt haben. Als wesentliche Erfolge der zahnärztlichen Selbstverwaltung hat sich die Mundgesundheit der Bevölkerung in den letzten Jahren erheblich verbessert, Deutschland nimmt in diesem Bereich eine internationale Vorbildfunktion ein. Dies zeigt, dass die Selbstverwaltung ihr volles Potenzial ausschöpfen kann, wenn sie über ausreichend große Handlungs- und Gestaltungsspielräume verfügt.

„Unter der Ampel-Regierung wird aber die zahnärztliche Selbstverwaltung Schritt für Schritt beschnitten, im Gegenzug werden die Aufsichtsrechte und Entscheidungsbefugnisse des Bundes ausgeweitet. Das schwächt die Selbstverwaltung auf allen Ebenen und macht sie auch für ein Engagement des Nachwuchses wenig attraktiv“, kritisiert Martin Hengdes, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) scharf. „Um eine Selbstverwaltung zu fördern, die auch in Zukunft ihren zentralen Beitrag im Gesundheitswesen leisten kann, müssen ihre Handlungs- und Gestaltungsspielräume erhalten und ausgebaut werden. Dafür brauchen wir ein klares Bekenntnis der Politik zur Selbstverwaltung“, fordert Hendges.

Darüber hinaus bemängelt die KZBV eine zunehmende Respektlosigkeit in den Aussagen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, in denen er Organisationen der Selbstverwaltung, die ihren per Gesetz festgelegten Aufgaben nachgehen, als „Lobbygruppen“ diffamiert.

Hintergrund
Neben dem Solidaritäts- und Sachleistungsgebot als tragende Strukturprinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Selbstverwaltung die wesentliche Grundlage für das Gesundheitssystem in Deutschland. Der Staat setzt den allgemeinen gesetzlichen Rahmen und weist Aufgaben und Verantwortungsbereiche den Trägern der Selbstverwaltung, darunter der KZBV für den vertragszahnärztlichen Bereich, zu. Diese erfüllen damit alle Steuerungsaufgaben in Eigenverantwortung und unterliegen lediglich der Rechtsaufsicht des Staates. Mit ihrer Versorgungsnähe und Fachkompetenz gewährleisten sie die Stabilität und Sicherung des Gesundheitswesens; zugleich wird der Staat von dieser Aufgabe entlastet.




Chance für reale Verbesserung der Patientenversorgung jetzt nutzen!
Chance für reale Verbesserung der Patientenversorgung jetzt nutzen!


KZBV zur Verbändeanhörung zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz

Anlässlich der heutigen (6. Mai) Verbändeanhörung zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) findet der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Martin Hendges, erneut klare Worte:

„Das Gesundheitsversorgungstärkungsgesetz ist vielleicht die letzte Chance für die Ampelkoalition, das Ruder noch einmal in Richtung einer präventionsorientierten und hochwertigen Patientenversorgung herumzureißen. Der bisherige Gesetzentwurf geht jedoch an den wesentlichen Problemen im zahnärztlichen Versorgungsbereich völlig vorbei.

Daher muss unbedingt gesetzlich geregelt werden, dass die Leistungen zur Behandlung von Parodontitis sofort extrabudgetär vergütet werden, um wenigstens die schlimmsten Folgen für die Patientinnen und Patienten abzufedern und hohe Folgekosten zu vermeiden. Denn Parodontitis nimmt Einfluss auf schwere Allgemeinerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Erkrankungen und steht unter anderem unmittelbar in Wechselwirkung zu Diabetes mellitus.

Zudem sieht das GVSG trotz mehrfacher Ankündigung von Minister Lauterbach bislang keine Regulierung von versorgungsfremden Investoren-MVZ vor. Auch hiervon gehen erhebliche Gefahren für die Patientenversorgung aus. Um dem entgegenzutreten, brauchen wir endlich zeitnah eine gesetzlich verankerte räumliche und vor allem fachliche iMVZ-Gründungsbeschränkung für Krankenhäuser.

Das GVSG lässt weiterhin Regelungen vermissen, um die dringend notwendige Entbürokratisierung im Gesundheitswesen wirksam anzugehen. Nur so haben die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen wieder die angemessene Zeit für ihre eigentliche Aufgabe, die Patientenbehandlung.

Unsere Vorschläge für eine patientenorientierte Weiterentwicklung des GVSG liegen auf dem Tisch. Es ist höchste Zeit, dass die Politik auf die Expertise der Selbstverwaltung setzt und uns in die Fortentwicklung des Gesundheitswesens einbezieht.“

Die vollständige Stellungnahme zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz kann unter www.kzbv.de abgerufen werden.